Bob Wilcsek berichtet
Scott Nr. 573a - Ein herrlich philatelistischer Beleg
 

Die mit meinen Artikeln vertrauten Leser kennen meine Ansicht, dass Zeppelinpost herrlich philatelistisch ist. Da nur wenig Zeppelinpost Bedarfspost war und die meiste davon erhalten blieb, diskutieren wir heute darüber fast nur wegen ihrer Sammelwürdigkeit, Komplexität und ihrem philatelistischen Ursprung. Wenn sie als Sammelobjekt hergestellt wurde oder versandt wurde, damit der Empfänger sie sammelt, ist sie philatelistisch. Das trifft auf die meiste Zeppelinpost zu. [WEITERLESEN]
 


Wolfgang Porges berichtet
Zeppelin Kombinationen
 

Katapult- und zeppelinkombinationen sind sehr begehrt bei Zeppelin- und Katapultpostsammlern. Aber auch andere Kombinationen sind sehr begehrt wie beispielsweise Zeppelinpost kombiniert mit Segelflugpost, Erstflügen, Raketenpost oder irgend einer anderen besonderen Beförderung. Der abgebildete Brief aus England wurde auf der 13. Südamerikafahrt 1935 befördert (9. Fahrt des LZ-127 Graf Zeppelin). Auf den ersten Blick ist es ein normaler Zeppelinbrief, aber ebenso eine Kombination von sechs verschiedenen Fluglinien, die den Brief beförderten. [WEITERLESEN]
 


Hugo Wagner berichtet
Richtige Einordnung der Sieger Bordpost zur Südamerikafahrt 1930
 

Alfred Nuzingers Artikel über Sieger-Bordpost zur Südamerikafahrt 1930 ist recht interessant - ich dachte nicht, dass «gewöhnliche» Sieger-Bordpost Gegenstand von Forschung sein könnte. Wieder etwas dazugelernt, Forschung ist nicht nur auf das Außergewöhnliche beschränkt.
Nachdem ich Nuzingers Artikel las, habe ich die Informationen mit den Belegen in meiner Sammlung verglichen. Dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen habe ich festgestellt, dass ich ein und denselben Beleg doppelt in meiner Sammlung habe: Eine Sieger Bordpost vom 21. Mai 1930 vom Abwurf Praia. Beide Karten haben dieselbe Adresse, Frankatur und Stempel. Und beide Karten wurde von Sieger geprüft und attestiert. [WEITERLESEN]
 


Manfred Küchler berichtet
Der Kapellmeister in Argentinien
 

Die gute Nachricht zuerst: Zugeleitete Post aus Argentinien zur 18. Südamerikafahrt 1936 des LZ-129 Hindenburg ist nicht bekannt, weder bei Sieger noch bei Michel. Aber es gibt beförderte Post aus Argentinien. Absender des Briefes war Raimund Karpinski. Er war Kapellmeister an Bord des Dampfers General Artigas. [WEITERLESEN]
 


Dieter Leder berichtet
Fire and Ice: Hindenburg and Titanic
 

Die Titanic war seinerzeit das weltweit größte schwimmende Postamt, und die Hindenburg hält immer noch den Rekord als das größte fliegende Postamt. Aber was zählen Superlative und Rekorde? Beide, sowohl die Titanic als auch die Hindenburg, sind heute Synonyme für Unglücke und Tragödien. Die eine sank vor 100 Jahren, die andere verbrannte vor 75 Jahren. Übriggeblieben von beiden sind ein paar Sammlerstücke und auch beförderte Post.
Das Smithsonian National Postal Museum (Postmuseum) in Washington DC eröffnete eine innovative neue Ausstellung, die diese beiden Technikwunder zusammenbringt. Dokumente, Artefakte, neu entdeckte Fotos und geborgene Post bringen die Geschichten zu neuem Leben. Das Konzept der Ausstellung vergleicht und zeigt Gegensätze der großen, schnellen und prächtigen Ikonen des 20. Jahrhunderts: Technologischer Fortschritt, das Leben an Bord, die Postbeförderung und die Unglücke. Berichte von Überlebenden dokumentieren die menschliche Tragödie der Unglücke. [WEITERLESEN]
 


Dr. Jürgen Eichler berichtet
Die früheste Fotoansichtskarte von Bord eines Zeppelin
 

Die vorliegende Ansichtskarte, die ich mit anderen Zeppelin-Karten vor einigen Monaten erworben hatte, wirkte unscheinbar und fiel nicht weiter auf. Eine Luftschiffaufnahme des Rheinfalls von Schaffhausen - mein Gott, wie viele mag es davon geben? Erst Wochen später nahm ich die Karte genauer unter die Lupe und, was ich da sah, war ziemlich beeindruckend.
Bildseitig zeigte die Fotokarte den klaren Eindruck «Rheinfall Aufnahme v. Luftschiff 29. VI. 08 L. Dürr» . Bei dem Signum L. Dürr konnte es sich doch nur um Oberingenieur Ludwig Dürr handeln. Nach genauerer Betrachtung der Textseite war die Überraschung komplett. Vor mir lag eine von Ludwig Dürr eigenhändig am 30. Juli 1908 geschriebene Ansichtskarte an einen Pfarrer E. Rieger in Bräunisheim bei Amstetten, in der er sich für einen Brief und Glückwünsche bedankt. Nun noch rasch meinen umfangreichen Fundus zur Geschichte der Luftschifffahrt durchforstet und dann stand für mich fest, dies ist tatsächlich die Unterschrift von Ludwig Dürr. [WEITERLESEN]
 


Dieter Leder berichtet
Gesucht - Hindenburg Absturzpost
 

The search goes on -  So lautet der Untertitel von Arthur Falk’s Kompendium über die Absturzpost vom LZ-129 Hindenburg Absturz vom 6. Mai 1937 in Lakehurst, NJ. Und tatsächlich, die Suche geht wirklich weiter und während bisher zahlreiche Artikel zur Absturzpost veröffentlicht wurden, ist das Buch von Arthur Falk noch immer die einzige Publikation zur Absturzpost.
Aber das wird sich nächstes Jahr ändern: Anlässlich des 75. Jahrestages der Hindenburg Katastrophe von Lakehurst, NJ wird ein neues Buch zur Absturzpost erscheinen. Allzu viel soll jetzt auch nicht verraten werden, aber es wird ein sehr umfangreiches Buch mit ein paar hundert Seiten mit Schwerpunkt auf der Postgeschichte des Absturzes sowie natürlich auf der Absturzpost selber. [WEITERLESEN]
 


Luigi Farina berichtet
Eine 5 Lire Frankatur.... und eine Überraschung
 

Im März diesen Jahres steigerte ich auf einer deutschen Auktion einige Luftpostbriefe, die mich interessierten. Unter diesen Belegen befand sich auch eine offizielle, auf der Romfahrt 1933 beförderte Karte des LZ-127 GRAF ZEPPELIN. Die nach Deutschland adressierte Karte trägt eine italienische 5 Lire Zeppelinmarke. Ich möchte daran erinnern, dass als zusätzliches Porto für die Romfahrt 1933 des LZ-127 GRAF ZEPPELIN 3 Lire für Postkarten und 5 Lire für Briefe nach Europa verklebt werden mussten. Als der Auktionator mir mein Auktionslos zusandte, war ich überrascht, auf der Rückseite der Postkarte verschiedenen Signaturen zu finden. [WEITERLESEN]
 

 

 


Dieter Leder berichtet
100 Jahre Bordstempel
 

Am 10. April 1911 sollte das Luftschiff LZ-8 Deutschland von Baden-Oos nach Düsseldorf überführt werden. Unter der Führung von Dr. Eckener startete das Luftschiff um 11 Uhr in Baden-Oos in nördlicher Richtung. Um 11 Uhr 20 passierte das Luftschiff Karlsruhe und erreichte um 12 Uhr 25 Heidelberg. Die Fahrt führte über Darmstadt und um 13 Uhr 36 wurde in Frankfurt gelandet. In nördlicher Richtung wurde die Fahrt um 14 Uhr 56 fortgesetzt, aber nach nur 17 Kilometern kehrte das Luftschiff über Bad Homburg um und flog über Offenbach zurück nach Frankfurt, wo es um 16 Uhr 15 wieder landete. [WEITERLESEN]
 

 

 




 

Unbenanntes Dokument
Unbenanntes Dokument ZEPPELIN POST JOURNAL
Winter2017

Es sieht nach einer technischen Ausgabe aus mit Rettungsfallschirmen und Kollisionen in der Luft. Zusätzlich gibt es Geschichte, Aerophilatelie und Postgeschichte - Winter 2017! [WEITERLESEN]

 
Die nächsten Treffen



ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2017

Alle Aspekte der Luftpost sind abgedeckt: Gebühren, Strecken und Stempel. Aber auch Geschichte, Marken, Stars und unbekannte Zeppelinpost ist ein Thema: Herbst 2017! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2017

Eine spektakuläre Ausgabe über Ferdinand Graf von Zeppelins Sekretär, unbekannte Zuleitungen von der anderen Seite des Globus, längst vergessene Schreibmaschinen und ein 13jähriger, der behauptet, Kapitän des LZ-129 Hindenburg zu sein.... Sommer 2017! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
FRÜHJAHR2017

Geschichte und Luftfahrt: Es gibt vieles zu berichten und zu entdecken. Diese Ausgabe ist voll von Neuigkeiten und Informationen. Frühjahr 2017! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
WINTER2016

Farbvariationen, Stempelvarianten, unterschiedliche Hintergrundgeschichten, ein beförderter Beleg, der doch nicht in der Luft war und ein wunderbarer Umweg - Winter 2016! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2016

Zuleitungen aus Nicaragua, Malta und Japan, die neue Geschichte zum Poststempel von Rom und Passengierpost von der Hindenburg, 1. Nordamerikafahrt 1936: Herbst 2016! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2016

Eritrea, vom Künigreich zur Kolonie, eine seltene Portugal-Zuleitung, tropische Moskitos und Paul und Ferdinand.... Sommer 2016! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
FRÜHJAHR2016

Schöne Frankaturen, ungewöhnliche Auflieferungen, seltene Kombinationen, faszinierende Leitwege und interessante Geschichten zu Stempeln: Frühjahr 2016! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
WINTER2015

Eine Ausgabe voller Kuriositäten: Vergessene Post, identische Adressen und Einschreibenummern, eine neue Italienfahrt, unzulässige US-Marken und ein überbuchtes Luftschiff - Winter 2015! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2015

Eine gefälschte Nackte, Enthüllungen, Weltrekorde, Ersttage, neue Erkenntnisse - es hängt alles nur von der Sichtweise ab. Und es gibt 1000 Arten, zu sehen.... Herbst 2015! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2015

Mystrerios: Die Hälfte der Port Gdansk Zeppelinpost fehlt, abgeworfene Zeppelinpost wurde nie gesehen und der japanische Angriff auf Pearl Harbor wurde auf der Zeppelin Weltrundfahrt 1929 geplant.... Sommer 2015! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
FRÜHJAHR2015

Zeppelinpost, die ins Wasser fiel und LZ-127, der bei der Rettung des notgelandeten Schleuderflugzeuges 'Tornado' im Südatlantik behilflich war. Dazu noch SCADTA-Post und Zeppelinpost nach Australien. Frühjahr 2015! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
WINTER2014

Die Anschlussflüge in Südamerika zur Südamerikafahrt 1930, 3. Teil: Was wirklich passierte 24. Mai bis 7. Juni 1930. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2014

Die Anschlussflüge in Südamerika zur Südamerikafahrt 1930, 2. Teil: Was wirklich passierte 30. April bis 23. Mai 1930. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2014

Die Anschlussflüge in Südamerika zur Südamerikafahrt 1930, 1. Teil: Die Planung. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
FRÜHJAHR2014

Prêt-à-porter: Die neue Anzugsordnung bei der DZR, ein Pfingtsausflug nach Südamerika und Sommerferien im Zeppelin. Das Leben kann so schön sein.... [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
WINTER2013

Was machen der König, der Staatspräsident, zwei Minister, der Luftwaffenchef und die Miss Ungarn an Bord des Zeppelins? Sie spielen Zeppelin Sudoku! [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2013

Neue Informationen und Hintergründe zur berühmtesten Zeppelinmarke: Das brasilianische Parahyba Provisorium von 1930. Was wirklich (nicht) in Parahyba passierte. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2013

Anschlüsse aus der Cyrenaika und Tripolitanien, von Bern nach Kuba, Flüge innerhalb Boliviens und die Geschichte von dem Vogel, der über den Atlantik fuhr und nicht flog. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
FRÜHJAHR2013

Rosen, Diamanten, Nachwuchs, intime Details von Lady Drummond Hay, Dr. Eckeners Affäre und Luftschiffkapitän Bauers geheime Verlobte - Es ist Frühling und Liebe liegt in der Luft..... [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
WINTER2012

Mit interessanten Berichten über den russischen Eisbrecher Malyguin, Zeppelinpost adressiert nach Mexiko, Luftschiffhallen in Lemberg, affranchissement perçu Hinweise aus Ägypten, Zeppelinpost in Kalifornien und anderen faszinierenden Geschichten. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
HERBST2012

Ein Empfang in Los Angeles, die Gordon Bennett Wettfahrt, unbekannte Zeppelinpost von Danzig und Venezuela, der Deutsche Kaiser, der Großherzog und Medien-Tycoon William Randolph Hearst - wir feiern 100 Jahre Flugpost am Rhein und Main. [WEITERLESEN]

 
ZEPPELIN POST JOURNAL
SOMMER2012

Es ist Sommer: Der erste Postabwurf über Helgoland, eine Reise in den Orient, die Ferien des Besatzungsmitgliedes Albert Thasler und die Eröffnung des ersten Postamtes an Bord eines Luftschiffes vor 100 Jahren: Am 17. Juli 1912. [WEITERLESEN]