The search goes on - So lautet der Untertitel von Arthur Falk’s Kompendium über die Absturzpost vom LZ-129 Hindenburg Absturz vom 6. Mai 1937 in Lakehurst, NJ. Und tatsächlich, die Suche geht wirklich weiter und während bisher zahlreiche Artikel zur Absturzpost veröffentlicht wurden, ist das Buch von Arthur Falk noch immer die einzige Publikation zur Absturzpost.
Aber das wird sich nächstes Jahr ändern: Anlässlich des 75. Jahrestages der Hindenburg Katastrophe von Lakehurst, NJ wird ein neues Buch zur Absturzpost erscheinen. Allzu viel soll jetzt auch nicht verraten werden, aber es wird ein sehr umfangreiches Buch mit ein paar hundert Seiten mit Schwerpunkt auf der Postgeschichte des Absturzes sowie natürlich auf der Absturzpost selber.
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Im März diesen Jahres steigerte ich auf einer deutschen Auktion einige Luftpostbriefe, die mich interessierten. Unter diesen Belegen befand sich auch eine offizielle, auf der Romfahrt 1933 beförderte Karte des LZ-127 GRAF ZEPPELIN. Die nach Deutschland adressierte Karte trägt eine italienische 5 Lire Zeppelinmarke. Ich möchte daran erinnern, dass als zusätzliches Porto für die Romfahrt 1933 des LZ-127 GRAF ZEPPELIN 3 Lire für Postkarten und 5 Lire für Briefe nach Europa verklebt werden mussten. Als der Auktionator mir mein Auktionslos zusandte, war ich überrascht, auf der Rückseite der Postkarte verschiedenen Signaturen zu finden. [WEITERLESEN]
Am 10. April 1911 sollte das Luftschiff LZ-8 Deutschland von Baden-Oos nach Düsseldorf überführt werden. Unter der Führung von Dr. Eckener startete das Luftschiff um 11 Uhr in Baden-Oos in nördlicher Richtung. Um 11 Uhr 20 passierte das Luftschiff Karlsruhe und erreichte um 12 Uhr 25 Heidelberg. Die Fahrt führte über Darmstadt und um 13 Uhr 36 wurde in Frankfurt gelandet. In nördlicher Richtung wurde die Fahrt um 14 Uhr 56 fortgesetzt, aber nach nur 17 Kilometern kehrte das Luftschiff über Bad Homburg um und flog über Offenbach zurück nach Frankfurt, wo es um 16 Uhr 15 wieder landete. [WEITERLESEN]
Eine Karte mit zwei Bestätigungsstempeln wirft die Frage auf, ob dies einfach nur zwei Stempelabschläge sind oder ob vielleicht mehr dahinter steckt. Die abgebildete San Marino Karte trägt zwei Bestätigungsstempel, einen in grün und einen in blau. Und zudem befinden sich rückseitig zwei Zeppelin-Maschinenstempel von Rom mit unterschiedlichen Daten 29.5.33 17-18 und 30.5.33 23-24. Das sind also nicht einfach zwei Abschläge, das steckt mehr dahinter. [WEITERLESEN]
Der abgebildete Brief wurde am 30. April 1936 in Hamburg aufgeliefert
und sollte mit Luftpost nach New York geflogen werden. Die einzige transatlantische
Luftpost Anfang 1936 bestand mit dem Zeppelin LZ-129 Hindenburg,
dessen erste Nordamerikafahrt für den 6. Mai 1936 in der darauffolgenden
Woche ab Friedrichshafen starten sollte. Der Zeppelinbrief ist portorichtig frankiert:
25 Pfg Auslandsbrief + 2x50 Pfg Zeppelinzuschlag (50 Pfg/5 Gramm). [WEITERLESEN]
Der belgische Bedarfsbrief zur Chicagofahrt des LZ-127 Graf Zeppelin ist als Brief der zweiten Gewichtsstufe (5 - 10 Gramm) portorichtig frankiert. Allzu viele Zeppelin-Bedarfsbelege nach Lima in Peru dürfte es zudem nicht geben.
Erst auf den zweiten Blick fällt einem dann der hell-violette Stempel unterhalb der Adresse auf: Recibida por Correo Ordinario, was so viel bedeutet, dass der Brief mit normaler Post angekommen ist. Ein auf der Chicagofahrt beförderter Luftpostbrief soll mit gewöhnlicher Post angekommen sein? [WEITERLESEN]
Mit der Vaduz-Lausanne-Fahrt des LZ-127 Graf Zeppelin vom 10. Juni 1931 verbindet man zunächst liechtensteinische Post, die in Vaduz vom Luftschiff aufgenommen und später in Lausanne wieder abgeworfen wurde. Denn speziell zu dieser Fahrt wurden zwei liechtensteinische Zeppelinpostmarken zu 1 und 2 Franken herausgegeben.
Die philatelistische Berichterstattung über diese Fahrt beschränkt sich im wesentlichen nur auf die liechtensteinische Zeppelinpost mit ihren zahlreichen Facetten. Über die eigentliche Zeppelinfahrt jedoch findet man kaum Informationen: [WEITERLESEN]
Im Oktober 1936 sandte die Chase Bank in Shanghai, China einen Luftpostbrief an die Banco Germanico de la America del Sud in Buenos Aires in Argentinien. Die wussten sicherlich nicht, was sie da absandten: Für die war wieder ein ganz gewöhnlicher Bank-Geschäftsbrief, aber für uns Aerophilatelisten wurde daraus 72 Jahre später der einzig bekannte Zeppelinbrief aus China. [WEITERLESEN]
Es war die 21te Fahrt des Siemens-Schuckert Luftschiffes, die am 17. Mai
1911 unternommen wurde. Es ist über diese Fahrt nicht viel bekannt, und
auch die auf dieser Fahrt beförderte Luftschiff-Postkarte sagt nicht viel zu
dieser Fahrt. Der Absender schreibt lediglich von einer Luftreise über Berlin. [WEITERLESEN]
Auf den ersten Blick scheint diese Liechtenstein-Zuleitung zur Olympia Fahrt des LZ 129-HINDENBURG nichts Besonderes zu sein. Der rotlila Bestätigungsstempel wurde sauber abgeschlagen und auch die späte Verwendung der roten Liechtensteiner Zeppelinmarke ist erwähnenswert, die in jenem Jahr eigentlich für die 1. Nordamerikafahrt herausgegeben wurde. Aber alles hat zwei Seiten und die große Überraschung wartete auf der Rückseite... [WEITERLESEN]
Betrachtet man die Auflagezahlen der mit dem Luftschiff LZ-127 GRAF ZEPPELIN zur Chicagofahrt geflogenen US-Belege, wird man Interessantes feststellen: Die Spezialkataloge Sieger und Michel nennen Stückzahlen für nahezu alle Etappen, nur nicht für die Etappen Miami-Sevilla und Miami-Friedrichshafen. Sind die Zahlen nur nicht mehr vorhanden oder wurden für diese Etappen keine Stückzahlen erfasst? [WEITERLESEN]