Weitere Informationen zu dem neuen 300seitigem Buch über die Absturzpost des Luftschiffes LZ-129 HINDENBURG gibt es auf der BÜCHER-Webseite von eZEP.de oder folgen Sie diesem Link
Die mit meinen Artikeln vertrauten Leser kennen meine Ansicht, dass Zeppelinpost herrlich philatelistisch ist. Da nur wenig Zeppelinpost Bedarfspost war und die meiste davon erhalten blieb, diskutieren wir heute darüber fast nur wegen ihrer Sammelwürdigkeit, Komplexität und ihrem philatelistischen Ursprung. Wenn sie als Sammelobjekt hergestellt wurde oder versandt wurde, damit der Empfänger sie sammelt, ist sie philatelistisch. Das trifft auf die meiste Zeppelinpost zu.
[WEITERLESEN]
Katapult- und zeppelinkombinationen sind sehr begehrt bei Zeppelin- und Katapultpostsammlern. Aber auch andere Kombinationen sind sehr begehrt wie beispielsweise Zeppelinpost kombiniert mit Segelflugpost, Erstflügen, Raketenpost oder irgend einer anderen besonderen Beförderung. Der abgebildete Brief aus England wurde auf der 13. Südamerikafahrt 1935 befördert (9. Fahrt des LZ-127 Graf Zeppelin). Auf den ersten Blick ist es ein normaler Zeppelinbrief, aber ebenso eine Kombination von sechs verschiedenen Fluglinien, die den Brief beförderten.
[WEITERLESEN]
Alfred Nuzingers Artikel über Sieger-Bordpost zur Südamerikafahrt 1930 ist recht interessant - ich dachte nicht, dass «gewöhnliche» Sieger-Bordpost Gegenstand von Forschung sein könnte. Wieder etwas dazugelernt, Forschung ist nicht nur auf das Außergewöhnliche beschränkt.
Nachdem ich Nuzingers Artikel las, habe ich die Informationen mit den Belegen in meiner Sammlung verglichen. Dabei sind mir zwei Sachen aufgefallen. Zum einen habe ich festgestellt, dass ich ein und denselben Beleg doppelt in meiner Sammlung habe: Eine Sieger Bordpost vom 21. Mai 1930 vom Abwurf Praia. Beide Karten haben dieselbe Adresse, Frankatur und Stempel. Und beide Karten wurde von Sieger geprüft und attestiert.
[WEITERLESEN]
Die gute Nachricht zuerst: Zugeleitete Post aus Argentinien zur 18. Südamerikafahrt 1936 des LZ-129 Hindenburg ist nicht bekannt, weder bei Sieger noch bei Michel. Aber es gibt beförderte Post aus Argentinien. Absender des Briefes war Raimund Karpinski. Er war Kapellmeister an Bord des Dampfers General Artigas.
[WEITERLESEN]
Die Titanic war seinerzeit das weltweit größte schwimmende Postamt, und die Hindenburg hält immer noch den Rekord als das größte fliegende Postamt. Aber was zählen Superlative und Rekorde? Beide, sowohl die Titanic als auch die Hindenburg, sind heute Synonyme für Unglücke und Tragödien. Die eine sank vor 100 Jahren, die andere verbrannte vor 75 Jahren. Übriggeblieben von beiden sind ein paar Sammlerstücke und auch beförderte Post.
Das Smithsonian National Postal Museum (Postmuseum) in Washington DC eröffnete eine innovative neue Ausstellung, die diese beiden Technikwunder zusammenbringt. Dokumente, Artefakte, neu entdeckte Fotos und geborgene Post bringen die Geschichten zu neuem Leben. Das Konzept der Ausstellung vergleicht und zeigt Gegensätze der großen, schnellen und prächtigen Ikonen des 20. Jahrhunderts: Technologischer Fortschritt, das Leben an Bord, die Postbeförderung und die Unglücke. Berichte von Überlebenden dokumentieren die menschliche Tragödie der Unglücke.
[WEITERLESEN]
Die vorliegende Ansichtskarte, die ich mit anderen Zeppelin-Karten vor einigen Monaten erworben hatte, wirkte unscheinbar und fiel nicht weiter auf. Eine Luftschiffaufnahme des Rheinfalls von Schaffhausen - mein Gott, wie viele mag es davon geben? Erst Wochen später nahm ich die Karte genauer unter die Lupe und, was ich da sah, war ziemlich beeindruckend.
Bildseitig zeigte die Fotokarte den klaren Eindruck «Rheinfall Aufnahme v. Luftschiff 29. VI. 08 L. Dürr» . Bei dem Signum L. Dürr konnte es sich doch nur um Oberingenieur Ludwig Dürr handeln. Nach genauerer Betrachtung der Textseite war die Überraschung komplett. Vor mir lag eine von Ludwig Dürr eigenhändig am 30. Juli 1908 geschriebene Ansichtskarte an einen Pfarrer E. Rieger in Bräunisheim bei Amstetten, in der er sich für einen Brief und Glückwünsche bedankt. Nun noch rasch meinen umfangreichen Fundus zur Geschichte der Luftschifffahrt durchforstet und dann stand für mich fest, dies ist tatsächlich die Unterschrift von Ludwig Dürr.
[WEITERLESEN]
The search goes on - So lautet der Untertitel von Arthur Falk’s Kompendium über die Absturzpost vom LZ-129 Hindenburg Absturz vom 6. Mai 1937 in Lakehurst, NJ. Und tatsächlich, die Suche geht wirklich weiter und während bisher zahlreiche Artikel zur Absturzpost veröffentlicht wurden, ist das Buch von Arthur Falk noch immer die einzige Publikation zur Absturzpost.
Aber das wird sich nächstes Jahr ändern: Anlässlich des 75. Jahrestages der Hindenburg Katastrophe von Lakehurst, NJ wird ein neues Buch zur Absturzpost erscheinen. Allzu viel soll jetzt auch nicht verraten werden, aber es wird ein sehr umfangreiches Buch mit ein paar hundert Seiten mit Schwerpunkt auf der Postgeschichte des Absturzes sowie natürlich auf der Absturzpost selber.
[WEITERLESEN]
Im März diesen Jahres steigerte ich auf einer deutschen Auktion einige Luftpostbriefe, die mich interessierten. Unter diesen Belegen befand sich auch eine offizielle, auf der Romfahrt 1933 beförderte Karte des LZ-127 GRAF ZEPPELIN. Die nach Deutschland adressierte Karte trägt eine italienische 5 Lire Zeppelinmarke. Ich möchte daran erinnern, dass als zusätzliches Porto für die Romfahrt 1933 des LZ-127 GRAF ZEPPELIN 3 Lire für Postkarten und 5 Lire für Briefe nach Europa verklebt werden mussten. Als der Auktionator mir mein Auktionslos zusandte, war ich überrascht, auf der Rückseite der Postkarte verschiedenen Signaturen zu finden. [WEITERLESEN]
Am 10. April 1911 sollte das Luftschiff LZ-8 Deutschland von Baden-Oos nach Düsseldorf überführt werden. Unter der Führung von Dr. Eckener startete das Luftschiff um 11 Uhr in Baden-Oos in nördlicher Richtung. Um 11 Uhr 20 passierte das Luftschiff Karlsruhe und erreichte um 12 Uhr 25 Heidelberg. Die Fahrt führte über Darmstadt und um 13 Uhr 36 wurde in Frankfurt gelandet. In nördlicher Richtung wurde die Fahrt um 14 Uhr 56 fortgesetzt, aber nach nur 17 Kilometern kehrte das Luftschiff über Bad Homburg um und flog über Offenbach zurück nach Frankfurt, wo es um 16 Uhr 15 wieder landete. [WEITERLESEN]
Eine Karte mit zwei Bestätigungsstempeln wirft die Frage auf, ob dies einfach nur zwei Stempelabschläge sind oder ob vielleicht mehr dahinter steckt. Die abgebildete San Marino Karte trägt zwei Bestätigungsstempel, einen in grün und einen in blau. Und zudem befinden sich rückseitig zwei Zeppelin-Maschinenstempel von Rom mit unterschiedlichen Daten 29.5.33 17-18 und 30.5.33 23-24. Das sind also nicht einfach zwei Abschläge, das steckt mehr dahinter. [WEITERLESEN]
Mit interessanten Berichten über den russischen Eisbrecher Malyguin, Zeppelinpost adressiert nach Mexiko, Luftschiffhallen in Lemberg, affranchissement perçu Hinweise aus Ägypten, Zeppelinpost in Kalifornien und anderen faszinierenden Geschichten. [WEITERLESEN]